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1. Franz Kainz Gedächtnisschießen der KSK Altdorf

Altdorf. Am Samstag, den 06. Juli fand das 1. Franz Kainz Gedächtnisschießen der Krieger- und Soldatenkameradschaft Altdorf statt. Zu dieser Veranstaltung kamen auch Vertreter des Partnerschaftsvereins der Alpini aus San Vito de Legguzano.

Franz Kainz GedSch 2Zunächst wurden in der Schießstätte in Gundihausen 2 Disziplinen geschossen. Möglich waren je Wertung 60 Ringe und im gesamten 120 Ringe. Mit der Pistole Kaliber 9mm wurde auf eine Zehnerringscheibe aus 25m Entfernung geschossen. Das beste Pistolenergebnis erreichte Peter Ziegler mit 48 Ringen. Zweiter wurde Hans Wernthaler mit 47 und Dritter Werner Schulz mit 44 Ringen. Die Wertung mit dem Gewehr SL8, der Zivilversion des G36, der Stan-Waffe der Bundeswehr, wurde in einer Entfernung von 100m sitzend aufgelegt ebenfalls auf eine Zehnerringscheibe geschossen. Dirk Meineke konnte diese Wertung mit sagenhaften 60 Ringen für sich entscheiden. Zweiter wurde der Vorstand der Alpini aus San Vito, Dario Lapo mit 59 und Dritter wurde Hans Wernthaler mit 58 Ringen.

Die Einzelwertungen wurden nun addiert und ergaben die Gesamtwertung. Somit wurde Hans Wernthaler der 1. Gesamtsieger des 1. Franz Kainz Gedächtnisschießens mit insgesamt 105 Ringen. Zweiter wurde Dirk Meineke mit 102 und Dritter Werner Schulz mit 100 Ringen.

Nach dem Schießen besuchte man mit den Gästen der Alpini aus Italien die Landshuter Altstadt. Die Gäste waren sichtlich beeindruckt von den einzelnen Darbietungen am Rande der Landshuter Hochzeit.

Franz Kainz GedSch 1Am Abend fand dann beim Huberwirt in Gstaudach die Siegerehrung statt. Der 1. Vorsitzende der KSK Altdorf, Erhard Klar konnte unter anderem den 1. Bürgermeister Helmut Maier,
2. Bürgermeisterin Renate Zitzelsberger, Kreis- und Marktgemeinderat Willi Gürtner, Marktgemeinderat Hans Seidl, Elisabeth Kainz, Michael Kainz und die Gäste des Partnerschaftsvereins aus San Vito begrüßen. In seiner Ansprache führte Klar an, dass dieses Schießen in Zukunft als fester Bestandteil in den jährlichen Aktivitäten der KSK Altdorf integriert ist. Dadurch, so Klar, wolle man ein ständiges Andenken an den viel zu früh verstorbenen langjährigen Vorsitzenden der KSK Altdorf, Franz Kainz bewahren. Franz Kainz war lange in der Vorstandschaft tätig und ihm ist es auch zu verdanken, dass die Beziehung zum Partnerschaftsverein, den Alpini aus Italien so innig ist. Erhard Klar bedankte sich bei seiner Vorstandschaft und den Helfern, für die Vorbereitung und Durchführung dieses wahrhaft gelungenen Schießens. Ein Dank galt auch den zahlreichen Schützen, mit so einer regen Teilnahme hatte Klar anfangs nicht gerechnet.

Nach dem gemeinsamen Abendessen überbrachte der 1. Bürgermeister Helmut Maier die Grußworte der Marktgemeinde. Auch Helmut Maier lobte die gelungene Veranstaltung und dessen Sinn, dem verstorbenen Ehrenvorsitzenden Franz Kainz, der ja auch 1. Bürgermeister der Marktgemeinde Altdorf war, somit ein dauerhaftes Andenken zu bewahren.

Franz Kainz GedSch 3Im Anschluss wurden den einzelnen Schützen unter großem Beifall, ihre Preise und Pokale übergeben. Die ersten 3 Sieger der einzelnen und der Gesamtwertung erhielten für ihre tolle Schießleistung jeweils einen Pokal. Die 4. und 5. Plätze bekamen einen Vereinskrug der KSK Altdorf. Zudem wurde den besten 10 Schützen der Gesamtwertung eine Urkunde des 1. Franz Kainz Gedächtnisschießens verliehen. Den Wanderpokal, ein Glasobelisk mit einer Innschrift und einem Bild von Franz Kainz hatte die KSK Altdorf eigens für das Franz Kainz Gedächtnisschießen anfertigen lassen. Diese einzigartige Siegertrophäe wurde von Elisabeth Kainz an den Gesamtsieger Hans Wernthaler übergeben. Der Wanderpokal bleibt dann zunächst für 1 Jahr im Besitz des Gewinners und wird im folgenden Jahr wieder erneut ausgeschossen. Hier meldeten sich die Gäste aus San Vito, dass sie den Wanderpokal im kommenden Jahr durch eine verbesserte Schießleistung nach Italien bringen möchten. Ob die Schützen der KSK Altdorf dies dann zulassen oder ihre bisherigen Leistungen durch noch fleißigeres Training nochmal toppen können wird sich dann beim 2. Franz Kainz Gedächtnisschießen zeigen. Auch hier hofft man seitens der KSK wieder auf eine rege Beteiligung. Nach der Pokalverleihung saßen die zahlreichen Gäste noch beisammen um die Sieger zu feiern und zu einem gemütlichen Beisammensein.

Am Sonntag wurde dann noch eine Messe für den verstorbenen Franz Kainz zelebriert. Im Anschluss gedachte man am Grab von Franz Kainz und stellte eine Kerze auf. Schließlich verabschiedete man die Gäste der Alpini, welche wieder Richtung Heimat aufbrachen.