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KSK Altdorf Vereinsausflug nach Berlin

Altdorf. Am vergangenen Wochenende besuchte die KSK Altdorf im Rahmen des diesjährigen Vereinsausflugs die deutsche Hauptstadt Berlin.

Berlin Zeitungsbericht
Nach der Anreise am Freitag, mit der schon traditionsreichen Brotzeit zwischendurch, es gab heuer Weißwürste, Wiener und Fassbier, stand zunächst eine Stadtrundfahrt mit einem Reiseführer auf dem Programm. Die Rundfahrt führte vorbei am Brandenburger Tor, dem Reichstagsgebäude, dem Bundeskanzleramt sowie den wichtigsten und zentralen Sehenswürdigkeiten der ehemals geteilten Stadt. Beeindruckend waren die architektonischen Zeitzeugen, wie zum Beispiel die Kaiser-Wilhelm Gedächtniskirche mit der Turmruine. Aber auch geplante Vorhaben wie die Baustelle des Berliner Stadtschlosses versetzten die Besucher ins Staunen. Vom Bus aus konnte man auch immer wieder einen Blick auf den Verlauf der damaligen Mauer werfen, so waren noch stellenweise einige Mauerreste zu sehen. Die Stadtführung führte auch vorbei an dem ehemaligen Grenzübergang, dem Checkpoint Charlie, an dem sich 1961 gefechtsbereite amerikanische und sowjetische Panzer gegenüberstanden und es beinahe zum 3. Weltkrieg kam. Die kurzweilige Rundfahrt, auf derer die Mitreisenden sehr viel über die Geschichte und Gegenwart Berlins erfuhren, endete schließlich am Berliner Fernsehturm, der mit 368 Meter das höchste Bauwerk Deutschlands ist. Selbstverständlich fuhren die Teilnehmer per Aufzug hoch zur „Aussichtskugel“ und hatten somit einen herrlichen Blick über Berlin und weit darüber hinaus. Im Anschluss wurden die Zimmer in dem zentral gelegenen Hotel bezogen. Zum Ausklang des ersten Tages fanden noch ein gemeinsames Abendessen, sowie ein gemütliches Beisammensein statt.

Am Samstag stand dann die Besichtigung des Reichstagsgebäudes, dem Sitz des deutschen Bundestages auf dem Programm. Den Reiseteilnehmern wurde bei der Besichtigung des Plenarsaals neben geschichtlichem Wissen auch die genaue Sitzordnung der Abgeordneten erläutert. Selbstverständlich konnten nun die Mitglieder der KSK Altdorf auch die Reichstagskuppel von innen besichtigen und auf einer gewandelten Rampe nach oben wandern. Auch hier bot sich bei schon sommerlichen Temperaturen ein einmaliger Ausblick über Berlin. Als nächstes verlegte man zu Fuß Richtung einer Anlegestelle an der Spree. Hier gingen die Teilnehmer an Bord eines Ausflugsschiffes ans oberste Deck und nahmen an einer sehr informativen Spreerundfahrt teil. So konnte man die verschiedenen Sehenswürdigkeiten, unter anderem die Museumsinsel mit dem bekannten Bode-Museum und das Bundeskanzleramt aus einer ganz anderen Perspektive betrachten. Im Anschluss fuhr die Reisegruppe wieder mit dem Bus zurück ins Hotel und von dort konnten sich die Reisenden eigens auf den Weg machen um die Umgebung zu erkunden. Einige Teilnehmer besuchten das berühmte KDW, das Kaufhaus des Westens oder den Potsdamer Platz. Am Abend ging es dann zu dem seit 1410 bestehendem Gasthaus „alter Fritz“ im Stadtteil Charlottenburg. Hier gab es dann zum Abendessen ein Drei-Gänge-Menü in gemütlicher Landhausstilatmosphäre. Nach dieser Gaumenfreude fuhr man wieder zurück ins Hotel.

Am Sonntag, dem letzten Tag des Vereinsausflugs ging es nach dem Frühstück im Hotel nach Dresden, der Landeshauptstadt Sachsens. Hier hatten die Teilnehmer nun die Gelegenheit, die Sehenswürdigkeiten, wie die Semperoper, den Zwinger, oder die Dresdener Frauenkirche auf eigene Faust zu erkunden. Kurz nach Mittag trafen sich dann die Reisenden auf dem Neumarkt in Dresden und konnten einer Rede der Bundeskanzlerin Angela Merkel beiwohnen, welche an diesem Tage mit dem Verteidigungsminister Thomas de Maizire nach Dresden kam. Der Grund des Dresdenbesuchs der Kanzlerin waren zwar nicht die Teilnehmer des Vereinsausflugs der KSK Altdorf, trotzdem wurden einige Ausflugsteilnehmer per Handdruck von der Bundeskanzlerin begrüßt.

Schließlich trat man die Heimreise nach Altdorf an. Unterwegs gab es dann natürlich nochmals eine Rast, mit der Gelegenheit zur Brotzeit. Der Vorsitzende der KSK Altdorf, Erhard Klar bedankte sich auf der Heimreise besonders bei Anton Brandl jun. für dessen hervorragende Gestaltung und Organisation des Ausflugs und betonte, dass bereits in der nächsten Vorstandssitzung die Planungen für den Vereinsausflug 2014 in Angriff genommen werden. Sicher wird dieser einmalige Ausflug nach Berlin den Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben.