© 2002/17 Ja-DV

VT 2013

Gedenken an die Toten der Kriege immer noch aktuell

Altdorf. Der Markt gedachte am Volkstrauertag den Gefallenen und vermissten Opfern der bei den Weltkriege und betete für alle Opfer von Gewalt, Terror und Krieg. An den Mahnmalen wurden Kränze niedergelegt. In Pfettrach beging man bereits am Samstagabend den Gedenktag. Den Gottesdienst zelebrierte Pfarrer Josef Grillmeier, die Gedenkfeier begleitete die Blaskapelle Melzl. In Altdorf umrahmte der Männerchor den Gottesdienst, den Pfarrer Richard Bayer hielt.

Beim Festzug und am Kriegerdenkmal spielte die Blaskapelle der Rumänendeutschen auf. In seinen Ansprachen erinnerte Bürgermeister Maier, dass der Volkstrauertag auch Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkrieges begangen werde. Für zahlreiche Menschen, vor allem der Nachkriegsgeneration, die sich vornehmlich . für das eigene Wohlergehen interessiert, fehle mit größer werdendem zeitlichen Abstand zunehmend der Bezug, so Maier weiter. Am Altdorfer Kriegerdenkmal sprach zweite Bürgermeisterin Renate Zitzelsberger. Der Volkstrauertag gäbe mit Blick auf die vergangenen mehr als 68 Jahre die Zuversicht, dass Frieden zu halten möglieh ist - "wenn wir es nur wollen". Wie im vergangenen Jahr war am Altdorfer Kriegerdenkmal wieder eine Abordnung des Kreisverbindungskommandos (KVK) der Bundeswehr vertreten.