© 2002/17 Ja-DV

Mahnung zum Frieden
KSK feierte ihren Kriegerjahrtag würdevoll

Ihren Kriegerjahrtag feierte die Krieger- und Soldatenkameradschaft Altdorf. Gemeinsam marschierte man zur Frauenkirche, wo Pfarrer Richard Bayer einen festlichen Gedenkgottesdienst feierte.

Nach dem Gedenkgottesdienst zog man zum Kriegerdenkmal und gedachte der vermissten und verstorbenen Kameraden. Auch dieses Jahr beteiligte sich eine stattliche Abordnung von Kameraden, Bürgermeister Franz Kainz,.zweiter Bürgermeister Helmut Maier, mehrere Gemeinderäte sowie eine große Anzahl aus der Bevölkerung an dem Gedenken. Die musikalische Gestaltung der Gedenkfeier übernahm die Blaskapelle der Deutschen aus Rumänien.

"Wir, die Krieger- und Soldatenkameradschaften, haben uns die Mahnung zu Frieden und Freiheit als unsere höchste Vereinsaufgabe an die Fahne geheftet und wollen zu diesem Zweck die Erinnerung an vergangenes Leid aufrecht erhalten", sagte KSK-Vorsitzender Erhard Klar. "Wir gedenken derer, die im Widerstand, die um ihrer Überzeugung oder ihres Glaubenswillen Opfer der Gewaltherrschaft wurden, und derer dle verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde."

Als äußeres Zeichen der Verbundenheit sowie zum Gedenken legte Erhard Klar im Namen der Kriegerund Soldatenkameradschaft einen Kranz am Kriegerdenkmal nieder. Mit dem Lied vom "Guten Kameraden" und einem Ehrensalut ging die Gedenkfeier zu Ende. Beim· anschließenden gemeinsamen Frühschoppen spielte die Blaskapelle der Deutschen aus Rumänien noch schwungvoll auf.
Kriegerjahrtag02