© 2002/17 Ja-DV

Jahreshauptversammlung 2004
am 06.03. im Gasthaus Wadenspanner

Die Vorstandschaft und der Vereinsausschuss der Krieger- und Soldatenkameradschaft Altdorf wurden bei der turnusmäßigen Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen im Gasthof Wadenspanner im wesentlichen bestätigt. Die umfangreichen Tätigkeitsberichte zeugten wiederum von einem recht regen Vereinsleben.
Außerdem berichtete Vorsitzender Franz Kainz von den Planungen zum 50jährigen Wiedergründungsfest am 19. Juni.

Die neu gewählte Vorstandschaft

Nachdem die Vereine und eben auch der Kriegerverein im Zweiten Weltkrieg aufgelöst wurden, fanden sich im Jahre 1954 etliche Männer um Bürgermeister Johann Altmann zusammen, um den damaligen Krieger- und Veteranenverein Altdorf wieder zu gründen. Das 50jährige Jubiläum feiert man nun am 19. Juni auf dem Ziegeleigelände zusammen mit den Ortsvereinen, die in Kürze hierzu angeschrieben werden. Ab 13 Uhr werden Kaffee und Kuchen angeboten, bevor man um 15.30 Uhr mit den Ortsvereinen zur Frauenkirche zieht. Den Festzug begleiten als Festkapelle die „Haunwanger Blaskapelle“ sowie der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut. Nach dem Festgottesdienst, den der Altdorfer Männerchor musikalisch umrahmen wird, findet am Kriegerdenkmal eine kurze Ehrung statt. Für den Festabend auf dem Ziegeleigelände erhofft man sich eine rege Beteiligung von den Ortsvereinen und aus der Bevölkerung. Für die Bewirtung wird bestens gesorgt sein. Ein derartiges Ereignis braucht selbstverständlich auch einen Schirmherrn. Im Rahmen der Versammlung bat man deshalb ersten Bürgermeister Josef Sehofer um die Übernahme der Schirmherrschaft. Dieser nahm dieses Amt gerne an. Er hoffe, dass wie bei allen größeren Festen unter seiner Schirmherrschaft auch dieses Fest unter einem günstigen Wettergott stehe. Zugleich dankte er dem Verein für die Belebung des Vereinslebens und wünschte der neu gewählten Vorstandschaft eine glückliche Hand.
Das große Interesse an den Tätigkeitsberichten und am Vereinsgeschehen bestätigte der überaus gute Besuch. Der erste Vorsitzende Franz Kainz gab einen Überblick über das rege Vereinsleben. Höhepunkte waren der Besuch der befreundeten Alpini aus der Partnerschaftsgemeinde San Vito di Leguzzano im Juli zum Schupfafest, das erstmalig auf dem Ziegeleigelände abgehalten wurde. Aber auch der Tagesausflug nach Passau sowie die Familienpatrouille im Klosterholz wurden sehr gut angenommen.
Der Mitgliederstand konnte im abgelaufenen Jahr sogar leicht auf nunmehr 267 Mitglieder erhöht werden. Der Altersdurchschnitt beträgt dabei derzeit rund 55 Jahre, wie der erste Schriftführer Michael Kapfhammer in seinen Ausführungen vorbrachte. Damit dürfte die Altdorfer KSK wohl zu einer vergleichsweise jungen Kameradschaft zählen, insbesondere weil weit über die Hälfte der Mitglieder unter 60 Jahre alt ist. Die durchschnittliche Mitgliedschaftsdauer beträgt knapp 19 Jahre. Aus dem detaillierten Bericht ging außerdem hervor, dass die Vorstandschaft zu 30 „runden“ Geburtstagen gratulieren konnte, wobei ab dem 65. Lebensjahr ein Besuch abgestattet wurde. Zur Organisation des Vereinslebens fanden sechs Vorstands- und eine Ausschusssitzung statt. Recht gut angenommen wurden die fünf Wandertage sowie der Sommerbrunch und die beiden Dultbesuche.
Kapfhammer dankte insbesondere Hansjörg Eder, der allzeit für die Fotografie zur Verfügung steht, sowie Klaus Janssen, der die von ihm gelieferten Berichte immer zeitnah in den informativen Internetauftritt einarbeitet und somit diesen auf aktuellen Stand hält. Die Homepage des Vereins steht unter www.ksk-altdorf.de.
Den Rechenschaftsbericht der Reservisten stattete Erhard Klar ab. Beim Winterpokalschießen des Kreisverbandes im Januar konnte die Mannschaft Altdorf I den 19. und die Mannschaften Altdorf II und III den 42. bzw. 34. Platz belegen. Die diesjährige Vereinsmeisterschaft wird am 29. Mai in Leibersdorf ausgetragen, wofür schon jetzt um eine rege Beteiligung gebeten wurde. Gleichzeitig nutzte er die Gelegenheit, dass jeder am Schießsport interessierte Kamerad bei den Wettkämpfen gerne gesehen sind.
Der Kassenbericht wurde vom ersten Kassier Johann Anthofer vorgetragen. Die Kassenprüfer Helmut Maier und Georg Schmid bestätigten eine ordentliche und übersichtliche Kassenführung. Nach den ausführlichen Berichten erteilte die Versammlung der Vorstandschaft einstimmig die Entlastung. Unter der Leitung von Josef Brunnermeier wurden die Neuwahlen vorgenommen. Nachdem die Wahlen von der Vorstandschaft gut vorbereitet waren, konnten diese sehr zügig durchgeführt werden.
Demnach wurde die bisherige Vereinsführung in ihren Ämtern im wesentlichen bestätigt: erster Vorsitzender Franz Kainz, zweiter Vorsitzender Werner Mengelkamp, dritter Vorsitzender Anton Brandl jun, erster Schriftführer Michael Kapfhammer, zweiter Schriftführer Werner Schulz, erster Kassier Johann Anthofer, zweiter Kassier Anton Eibl, dritter Kassier Eduard Eben jun. Als erster Reservistensprecher fungiert nunmehr Erhard Klar. Die Besetzung des Ausschusses erfuhr ebenfalls keine wesentlichen Änderungen. Das Amt des zweiter Reservistensprecher übernimmt Hannes Hütter. Zu Kassenprüfern wurden Helmut Maier und Georg Schmid bestimmt. Dem ausscheidenden zweiten Kassier Günther Schnellinger dankte Kainz für die langjährige Vorstandstätigkeit mit einem Vereinskrügerl.
In seiner Vorausschau für das laufende Vereinsjahr informierte zweiter Vorsitzender Werner Mengelkamp über den Tagesausflug am 11. September. Ziel ist zunächst das Kloster Weltenburg. Anschließend möchte man mit dem Schiff durch den Donaudurchbruch über Kehlheim nach Regensburg fahren. Hingewiesen wurde auch auf den monatlichen Stammtisch jeden zweiten Dienstag im Monat. Das Lokal wird jeweils in der Tagespresse bekannt gegeben.
Die drei Vorsitzenden hatten schließlich die Aufgabe, Ehrungen vorzunehmen. Für ihre langjährige Vereinstreue konnten geehrt werden: für 40 Jahre Karl Gruber; für 30 Jahre Herbert Aiglstorfer, Johann Aiglstorfer und Josef Schulhauser; für 20 Jahre Walter Brunner, Ferdinand Forster, Werner Ganslmeier, Willi Gürtner, Dieter Hable, Franz Hahn, Simon Kollmeder, Johann Lindenthaler, Max Niedermeier, Ludwig Selzer, Sebastian Wadenspanner und Georg Wagner.

Die für ihre langjährige Treue geehrten Mitglieder mit Vorsitzendem Franz Kainz und Bürgermeister Josef Sehofer

Die 15 Kameraden, die bereits seit ihrer Wiedergründung 1954 bei der Kameradschaft sind, wurden an diesem Abend nicht geehrt. Beim Wiedergründungsfest wird diesen dann eine besondere Ehrung zuteil.

Einzelfotos der Vorstandschaft und der Geehrten