© 2002/17 Ja-DV

Am 19.02.2005 fand die Jahreshauptversammlung der Krieger und Soldatenkameradschaft Altdorf im Gasthaus Bernsteinhof statt. Die umfangreichen Jahresberichte vom 1. Vorsitzenden, 1. Schriftführer, 1. Kassier und 1. Reservistensprecher zeugten wiederum von einem regen Vereinsleben. Ausserdem wurden verdiente Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft und für besondere Leistungen im und für den Verein geehrt.

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Die Vorstandschaft mit den geeherten Mitgliedern












Zu der gut besuchten Jahreshauptversammlung konnte der 1. Vorsitzende Franz Kainz auch den 3. Bürgermeister Herrn Willi Gürtner als Vertreter der Marktgemeinde Altdorf sowie mehrere Marktgemeinderäte und als Vertreter des Kreiskrieger- und Soldatenverbandes Herrn Hans Seidl begrüßen. Ganz besonders begrüßte der 1. Vorsitzende Franz Kainz die Kameraden, die seit der letzten Jahreshauptversammlung unserem Verein beigetreten sind und auch alle Kameraden die heute eine Ehrung erfahren sollen.
Liebe Kameraden, das Ende des 2. Weltkrieges jährt sich heuer zum 60. Mal. Viele Gedenkveranstaltungen weisen auf diesen letzten und vielleicht grausamste Zeitabschnitt dieses Krieges hin, auf die totale Zerstörung der Städte, - wie erst kürzlich in Dresden- auf die brutalen Vertreibungen, auf die Befreiungen der Konzentrationslager und damit einhergehend das Bekannt werden der menschenverachtenden Verbrechen in eben diesen Lagern, um nur einige zu nennen.Wie gesagt, sind zwischenzeitlich 6 Jahrzehnte vergangen, die erste Nachkriegsgeneration ist bereits nicht mehr die Jüngste und die grauenvollen Geschehnisse nicht mehr so ganz gegenwärtig. Ist es unter diesen Umständen überhaupt noch angebracht, an diese Schreckenszeit zu erinnern um daraus Mahnung werden zu lassen, oder sollte man nicht dazu übergehen, die Vergangenheit ruhen zu lassen?
Viele bedeutende Persönlichkeiten der längst vergangenen, aber auch neueren Geschichte und der Gegenwart haben uns dazu eine Antwort gegeben. Wir dürfen nie aufhören, an vergangene Kriege zu erinnern und zu mahnen, denn wenn wir einmal nicht mehr bereit sind, zu mahnen und zu erinnern, legen wir bereits die Saat, um dann wieder trauern, erinnern und mahnen zu müssen. Gerade wir Krieger- und Soldatenkameradschaften sind aufgefordert, stets Mahner für Frieden und Freiheit zu sein – haben wir uns doch diese Zielsetzung in unserer Satzung festgeschrieben.
Ein Teil dieser Mahnung besteht darin, der Toten dieser Kriege zu gedenken und dadurch das grauenvolle Leid immer wieder in Erinnerung zu bringen, um künftig solches zu verhindern. Unter diesem Aspekt sind auch die vielen Gedenkveranstaltungen zu sehen.

In seinem Jahresrückblick ging der Vorsitzende nur auf die Höhepunkte des abgelaufenen Vereinsjahres ein, da der 1. Schriftführer noch sehr detailliert auf die Veranstaltungen eingegangen ist. Einer der Höhepunkte war das 50 jährige Wiedergründungsfest am 19. Juni 2004 im Ziegeleistadel mit der Ehrung der Gründungsmitglieder, die Mitwirkung bei den Feierlichkeiten zur Markterhebung sowie der Tagesausflug nach Weltenburg, Kelheim und Regensburg.

Der 1. Schriftführer Michael Kapfhammer berichtete detailliert von den zahlreichen Veranstaltungen im abgelaufenem Vereinsjahr. Die Vorstandschaft war über 90 mal in Vereinsangelegenheiten tätig. Es wurden z.B. 29 Geburtstagsjubilare besucht, 9 Vorstandssitzungen, 1 Ausschusssitzung und 2 Ortsvereinsversammlungen abgehalten. Der aktuelle Mitgliederstand beträgt 264 Mitglieder mit einem Altersdurchschnitt von 54,5 Jahre.

Erhard Klar 1. Reservistensprecher berichtete über das 10. und 11. Winterpokalschießen, dem Ortsteilevergleichsschießen Eugenbach, Pfettrach und Altdorf, der Vereinsmeisterschaft und dem KSK Pokalschießen auf der Standortschießanlage Landshut/Dirnau. Beim 10. Winterpokalschießen des Kreisverbandes konnte die KSK Altdorf die Plätze 42, 34, und 19 und im 11. Winterpokalschießen in Gundihausen die Plätze 80, 64, 48 und 21 belegen. Im Ortsteilevergleichsschießen belegte die Mannschaft Altdorf II den 4. Platz, Altdorf I wurde Zweiter und Sieger wurde das Team Eugenbach I. Die Vereinsmeisterschaft wurde am 29. Mai 2004 wiederum im Schießzentrum Leibersdorf durchgeführt, wo sich zahlreiche Vereinsmitglieder beteiligten.

Der Kassenbericht, vorgetragen vom 1. Kassier Johann Anthofer, zeigte, dass die Ausgaben und die Einnahmen, trotz vieler Veranstaltungen ausgeglichen sind. Die Kassenprüfer Helmut Maier und Georg Schmid bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung, so dass dem Kassier und der gesamten Vorstandschaft, auf Antrag des 3. Bürgermeisters Willi Gürtner, einstimmig die Entlastung erteilt werden konnte.

In seinem Grußwort würdigte der 3. Bürgermeister der Marktgemeinde Altdorf, Willi Gürtner, die rege Teilnahme am Vereinsleben und dankte der Vorstandschaft und allen Mitgliedern für ihre geleistete Arbeit.

Einen breiteren Rahmen dieser Jahreshauptversammlung nahm der Tagesordnungspunkt  „Ehrungen“ ein. Es gab viele Kameraden, wegen ihrer Vereinszugehörigkeit, aber auch wegen ihres Engagements, zu ehren. Der 1. Vorsitzende Franz Kainz und der 2. Vorsitzende Werner Mengelkamp führten die Ehrungen für 20 und 30-jährige Mitgliedschaft durch.

Für 20-jährige Mitgliedschaft wurden die Mitglieder Karl Blechinger, Josef Deifel, Johann Dolzer, Franz Hahn jun., Ludwig Plank, Siegfried Quedzuweit, Martin Reiter, Heinz Sander, Ludwig Thümmel, Bernhard Vogel, Karl Zieglmaier, Robert Spies, Anton Eibl, Karl Enghofer, Martin Dähne, Peter Fuhrmann, Werner Schulz und für 30-jährige Mitgliedschaft wurden Sebastian Bachleitner und Martin Brunnermeier geehrt. Die Ehrungen für den Kreisverband wurde vom Kamerad Hans Seidl und vom 1. Vorsitzenden Franz Kainz durchgeführt.

Mit dem großen Ehrenzeichen wurde Erhard Klar – sehr aktiv als 1. Reservistensprecher, Werner Klein – bereits viele Jahre Fahnenträger und Ausschussmitglied, Helmut Maier – viele Jahre Kassenprüfer, mit dem großen Ehrenzeichen mit Silberkranz wurde Hans Anthofer – weit über 10 Jahre Mitglied der Vorstandschaft als 1. Schriftführer und jetzt 1. Kassier, Martin Dähne – 12 Jahre Fahnenträger und Ausschussmitglied, Hans-Jörg Eder – 14 Jahre in der Vorstandschaft bzw. im Ausschuss tätig, als Pressewart und Vereinsfotograf, Anton Eibl – 12 Jahre in der Vorstandschaft bzw. im Ausschuss tätig, als Reservistensprecher, 2. Kassier und „Vereinskoch“ und mit dem großen Ehrenzeichen mit Goldkranz wurde Anton Brandl sen. – bereits weit über 20 Jahre Fahnenbegleiter und Ausschussmitglied, Sponsor insbesondere bei der Christbaumversteigerung, Johann Forster – 22 Jahre Fahnenträger und Ausschussmitglied, überaus aktiv und hilfsbereit, besonders auch als Versteigerer, Fridolin Selzer – 27 Jahre in der Vorstandschaft bzw. im Ausschuss tätig, als Vergnügungswart, als Fahnenbegleiter aber insbesondere als stets hilfsbereiter Kamerad ausgezeichnet.

In seiner Vorausschau informierte der 1. Vorsitzende die Mitglieder über zahlreiche Aktivitäten für das laufende Vereinsjahr. Besonders wurde auf den geplanten 3-tägigen Vereinsausflug in die Wachau eingegangen.

Zum Schluss der Jahreshauptversammlung bedankte sich der 1. Vorsitzende Franz Kainz bei allen Mitglieder des Vereins für die Unterstützung und für das entgegengebrachte Vertrauen. Ein besonderer Dank gilt in Abwesenheit unserem Pfarrer Josef Dotzler für die würdige Gestaltung der Gedenktage und unserem 1. Bürgermeister Josef Sehofer und dem Markt Altdorf für die Unterstützung die wir bei unseren unterschiedlichen Veranstaltungen immer wieder erfahren durften.

Es zeigt zum Einen das gegenseitige Vertrauen zwischen den Vereinsmitgliedern und der Vorstandschaft, zum Anderen das gute Verhältnis untereinander, im Besonderen auch zwischen der älteren und jüngeren Generation. Wir alle sind eine gemeinsame Kameradschaft, die es zu pflegen und zu erhalten gilt. Bringen wir unser Primärziel, nämlich „Mahner für den Frieden und Freiheit“ zu sein, zunächst durch jeden persönlich und durch unsere Kameradschaft zum Ausdruck.
                     
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Jahreshauptversammlung 2005