© 2002/17 Ja-DV

VT 2006-kl
DER MARKT ALTDORF UND DIE ORTSVEREINE gedachten am Volkstrauertag den Gefallenen und vermissten Opfern der beiden Weltkriege. In Altdorf zelebrierte Pfarrer Josef Dotzler in der Frauenkirche einen Gottesdienst, der vom Altdorfer Männerchor unter der Leitung von Rudolf Gallecker würdevoll umrahmt wurde. Dabei stellte Dotzler heraus, dass hinter jedem einzelnen Toten ein Schicksal stehe, dessen Wunden würden bis in die heutige Zeit reichen. "Als Christen nehmen wir diesen Tag des Gedenkens nicht nur nebenbei zur Kenntnis", führte Bürgermeister Josef Sehofer am Mahnmal aus, "sondern wir versuchen, aus der Tiefe unseres Glaubens auch Impulse zur Bewältigung und Gestaltung unser~r Zukunft zu empfangen." Er beklagte, dass mittlerweile auch Deutschland wieder Tote durch Kriegshandlungen und Terroranschläge fern der Heimat habe. Im Ortsteil Eugenbach hielt Pfarrer Josef Gietl den Gottesdienst, die Ansprache am Kriegerdenkmal hielt zweiter Bürgermeister Franz Kainz. Er betonte, dass die Toten der beiden Weltkriege es sind, die uns zur Mahnung werden müssten, damit sich solch grausames nicht mehr wiederhole. Krieg sei die schrecklichste Form der menschlichen Auseinandersetzung. Die Toten, so Kainz weiter, seien es, die uns sagen, welch kostbares Gut der Frieden sei und dass es gelte, alles zU tun, um ihn auch langfristig zu erhalten.